Das Wichtige im Advent

Sollten Sie hier absolut gar nichts sehen, ist mein Monitor zu hell eingestellt. Oder Ihr Ausgabegerät zu dunkel. Wie auch immer, ich bin nicht kalibriert…

Das Thema war wieder eine Vorlage vom 52Wiesnerwochen– Projekt. Es ging um Advent im Groben und unter anderem was uns daran wichtig ist. Da war mir klar, dass die Familie mit drauf musste. Den obligatorischen Adzventzkrantz, sowie einen für’s Erzgebirge klassischen Hartensteiner (Weihnachts-) Stern sind auch nicht das High-End der Ideenfindung, sollten aber funktionieren.
Die bahnbrechende Idee, Gemütlichkeit durch warmes Kerzenlicht auszudrücken, sollte an dieser Stelle noch hervorgehoben werden.

Für mich ist das Bild dennoch eine Leistung, hätte man mich vor nicht mal einem Jahr berechtigt noch als Grinch bezeichnen können.
Ich hasste Weihnachten.
Konsumüberfrachtete abendländische Folklore bei der sich selbst die verhasstesten Zeitgenossen oberflächlich in die Arme schließen; ein paar vollgepackte Stresstage, die in erster Linie als kurzfristige Arbeitspause dienen konnten. Das gute Essen in der Familie habe ich dennoch nie verschmäht und als Gelegenheit, nette Leute versammelt wiederzutreffen taugte mir das Fest auch.

In diesem Jahr habe ich aber eine Tochter, der ich ein gemütliches, schönes und auch spannendes Fest bereiten möchte. Man denke an all die funkelnden Lichter in den begeisterten Babyaugen. Oder Familienfeiern wo man sich ranhalten muss, das Kind auch mal wieder auf dem Arm haben zu dürfen weil es sonst nur „unterwegs“ ist. Oder aber an die Erinnerungen in der Zukunft an unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest, und was alles schief gelaufen ist. Ich freu mich 🙂

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