Laurentiuskirche

Sssoo. Wieder mal stressig, wieder mal spät.

Heut in der Früh habe ich mir selbst einen mentalen A-Tritt verpasst, und mein Stativ in den Arbeitsrucksack verstaut. Die Kamera ist seit Tag 1 des Projekts 365 Tage eh immer dabei.
Seit letzter Woche Freitag war ich vergeblich bemüht, ein Bild von „meiner Stadt, sodass ein Einheimischer sie erkennt“ anzufertigen. Am Wochenende war entweder keine Zeit oder üseliges Wetter der Hinderungsgrund, in der Woche die Tatsache frühs im Dunkeln zu gehen, und Abends im Dunkeln heimzukommen.

Das Bild ist der erste Teil einer Foto-Challenge, die 52 Wochen jeweils ein Thema vorgibt um Motivation zu schaffen, Fotografie zu „Trainieren“ und so den inneren Schweinehund der einen von seinem Hobby abzuhalten vermag, eine auf’s Maul zu geben. Das passt hervorragend zu meiner aktuellen  Ideenfindungsphase.

Urheber ist jener Stephan Wiesner, der mir auch die Idee zu diesem Blog ins Hirn pflanzte. Ich schätze vor allem seine ruhige aber leidenschaftliche Art, Sachverhalte mit doch sehr trockenem Humor zu vermitteln. Ja, da bin ich Fanboy.

Ich habe mich für die Altstadt inklusive Laurentiuskirche entschieden, da sich unterhalb des Schlosses ein Podest bei der Treppe befindet, welches zur Stativaufstellung geradezu prädestiniert erscheint. Einzig die überhängenden Bäume und Sträucher verdecken einen wunderherrlichen Panoramablick. Eben diese musste ich nun zum dritten mal herausretuschieren, da sie einfach dämlich aussahen. Ansonsten wären sie ein netter Rahmen gewesen.

Ein Bild von Ende August. Etwas sehr Übersättigt…
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