Wassertropfen

Heute wieder etwas Kreatives. Beim Stöbern in Social Media Archiven diverser „Youtube-Fotografen“ bin ich auf das Wassertropfen-Projekt gestoßen. Klang lustig und kam meiner temporären Experimentierfreude zu Gute.

Nach relativ langem Aufbau (wo sind Klebeband und Stricke?; ich brauche eine größere Schüssel – nein, aus Glas; hält der Besen so?; warum soll ich keine Mülltüte nehmen?) und Rumgefriemel an den Blitzeinstellungen erhielt ich die ersten verheißungsvollen Aufnahmen.
Starkes Motiv, so ein „Ringe bildender Tropfen der multipliziert horizontal wieder hochspritzt“?!?  Also so wie bei dem hier.

Diese ersten Ablichtungen sollten allerdings auch die einzigen halbwegs Verwertbaren bleiben, denn sowohl das dutzendfache Verändern der Kameraposition als auch ein häufiger Wechsel der Wasser-Auffangbehälter brachte keine zufriedenstellende Besserung. In erster Linie stört mich sowohl der in den Bildern sichtbare Rand als auch der Boden der Behälter. Ein Problem, dass ich bis zuletzt nicht ausmerzen konnte.

Schadensbegrenzung konnte ich mit Photoshop zwar betreiben, aber wieder mit eher mäßigem Erfolg. Dafür ist es schön blau und hat tolle Kontraste. Und ist scharf. Ist doch auch was.

Mir war zu Beginn des Projekts durchaus bewusst, dass es Bilder geben wird, die ich nicht prall finde. Das dies allerdings schon an Tag 2 vorkommt, hatte ich nicht gehofft. 

Egal, morgen neues Spiel, neues Glück.

Wer sich jetzt angespornt fühlt es besser zu machen, hier die Quellen auf Youtube für Wassertropfen-Fotos:
Benjamin Jaworskyj
Blende 8
Jens Ruholl

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