Lichtenstein im Herbst

Heute Sonntag und relativ gutes Wetter. Auch wieder Ausflug. Seit wir das Kind haben, sind wir in der Beziehung ziemlich konsequent. Gut für alle.

Bei 3° Lufttemperatur und eiskaltem Wind spazierten wir die Alberthöhe entlang; ein langgezogener, bewohnter und landwirtschaftlich bewirtschafteter Berg mit ca. 400 nochwas Metern.
Ein Berg ist eine Geländeform, die sich über die Umgebung erhebt. Er ist meist höher und steiler als ein Hügel, wobei es keine Definition zur genauen Unterscheidung und Abgrenzung beider Geländeformen gibt. Ein Berg sollte sich durch eine gewisse Eigenständigkeit auszeichnen, also genügend Abstand von anderen Bergen und eine Mindesthöhe über einem Pass aufweisen. Gegenstück ist das Tal.“ (Quelle: Wikipekia
Die Bergsteigerschuhe konnten wir also getrost daheim lassen. Auch auf Sauerstoffflaschen konnten wir heute verzichten. Die Aussicht hüben und drüben ist dennoch sehr weitläufig und auf dem Aussichtsturm Alberthöhe kann man bei klarer Sicht unter Anderem bis Zwicke schauen sowie den Auersberg samt Turm deuten. Auch Schnee konnten wir im Erzgebirge ausmachen.
Sicher wäre das auch mal ein Foto, meine Telebrennweite müsste man dafür allerdings wohl verachtfachen.

Mit aufgestelltem Stativ bei mehreren mehrfach belichteten Aufnahmen und Perspektivwechseln musste ich erschüttert feststellen, dass meine geliebten fingerlosen Handschuhe diesen Bedingungen nicht gewachsen sind und mir die Griffel abzufrieren drohten. Wie soll das erst im ostsächsischen Winter werden? Meine Frau wurde wie stets in derlei Situationen mit der baldigen Behebung des Missstands beauftragt.
Nach dieser Erfahrung darf man mich zurecht Abenteuerfotograf schimpfen.

Break on through
Ein Bild ist bei mir immer obligatorisch pseudo-künstlerisch. Spielen mit Impressionen.
%d Bloggern gefällt das: