Der Reiher

Tristes Grau und Dauerregen heute. Keine Ideen für Studiofotos bzw. nicht direkt umsetzbar. Und keine Lust auf Portraitretusche.
Eine gute Aktion in solchen Situationen ist meist sich das Kind umzuschnallen und raus zu machen. So spazierten wir unter anderem in den Stadtpark.

Ohne übertriebene Arroganz möchte ich an dieser Stelle mal festhalten, dass es durchaus besondere Skills braucht um mit einem umgeschnallten Baby vor der Brust, einem Regenschirm in der einen und der Kamera in der anderen Hand bei strömendem Regen  und Wind in düsterem Licht verwacklungsfreie (!) Bilder zu machen.
Vorausschauend, wie ich manchmal bin, habe ich die 60mm MFT Festbrennweite mit 2.6er Blende für die Lumix eingepackt. Um im Anschluss mit 3.5er Blende und nem Verschluss von 1/100 Sekunden bis maximal 1/80 rumzudüdeln und mit dem maximal ertragbaren ISO Limit von 1600  aus der Hand dennoch viel verhunzt habe. Feld-AF geht da nicht. Und schwer nach links belichtet.

Aber das ein- oder andere wurde dann doch noch scharf und enthielt sichtbare Bildelemente.

Das Bild des Tages hat sich den Titel jedoch verdient weil ich endlich den verflixten Graureiher, welcher dort zu residieren pflegt, erwischt habe. Ziemlich scheues Vieh. Hat mich wohl zu spät bemerkt und dann zu tarnen versucht. HA!
Daher verzichte ich heute auf technische Brillianz und präsentiere meine Trophäe. Und noch ein wenig Photoshop Spielerei obendrauf.

Enten im Regen in Kunst

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